FAQ

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Allgemeine Fragen

Warum empfehlen Sie für manche Themen Kollegen?

Es gibt Themen, nach denen ich regelmäßig gefragt werde, die ich aber selbst nicht anbiete. Gerne empfehle ich für diese Themen Kollegen, von denen ich weiß, dass sie Ihnen weiterhelfen können.

Warum muss ich die erste Rechnung in bar bezahlen?

Fast die Hälfte des Vorgesprächs in der ersten Sitzung besteht in der Aufklärung über Hypnose. 90% der Klienten, die zu mir kommen, haben durch die Medien ein falsches Bild von Hypnose und damit auch eine Erwartung daran, wie sich Hypnose anfühlt. Es tut mir leid zu sagen, dass Hypnose diese Erwartung selten erfüllt 😉 In aller Regel schaffe ich es, im Vorgespräch eine realistische Erwartung an das Gefühl aufzubauen. Dennoch hören auch Kollegen im nachhinein  immer wieder von ihren Kunden, dass diese nicht glauben, in Hypnose gewesen zu sein. Und in ganz seltenen Fällen kommt es vor, dass diese dann die Überweisung verweigern. Es handelt sich also um eine Sicherheitsmaßnahme. Und selbstverständlich bekommen Sie auch für Ihre Barzahlung eine Rechnung!

Ok, aber wie fühlt sich Hypnose denn nun an? Lassen Sie sich überraschen!

Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Therapie?

Es gibt viele Unterschiede zwischen Coaching und Therapie. Im Gegensatz zum Coaching werden beim Therapieren Störungen mit Krankheitswert behandelt. Hierzu benötigt man in Deutschland eine Heilerlaubnis, die man z.B. mit dem Abschluss als Arzt oder (sektoraler) Heilpraktiker bekommt. Als Heilpraktiker für Psychotherapie darf ich Ihnen die Hypnose-Therapie anbieten.

Die Zuordnung der Themen zu einem der beiden Bereiche ist allerdings nicht immer eindeutig. Wenn ich zum Beispiel beim Coaching für mehr Selbstbewusstsein feststelle, dass jemand die Kriterien für eine Depression erfüllt, wird aus einem Coaching schnell eine Therapie.

Dasselbe gilt, wenn sich beim Superlearning herausstellt, dass jemand eine echte Prüfungsangst hat oder der Klient, der zur Gewichtsreduktion kommt, einen BMI >=30 hat (Adipositas).

Die Entscheidung fällt i.d.R. nach der Anamnese, also der ersten Sitzung.

Woran merken Sie den Unterschied?

Sie merken den Unterschied weniger an den verwendeten Techniken, als am Behandlungsvertrag und an der Rechnung, die Sie im Anschluss in der Hand halten. Eine Heilpraktiker-Rechnung mit Diagnose können Sie unter Umständen bei Ihrer privaten Krankenversicherung einreichen. Eine Coaching-Rechnung können Sie dagegen – je nach Anwendung – beim Finanzamt steuerlich geltend machen. Beides geschieht auf eigene Verantwortung und befreit in keinem Fall von der Zahlungspflicht einer wahrgenommenen Sitzung.

Wie viele Sitzungen benötige ich?

Das ist individuell sehr unterschiedlich und die angegebenen Werte auf den Themenseiten sind höchstens Erfahrungswerte.

Die Arbeit mit dem Unterbewusstsein ermöglicht in der Regel eine sehr effiziente Bearbeitung von Problemen.

So individuell Menschen und ihre Probleme auch sind – bei manchen Themen kann man fast eine Schablone über die Entstehungsgeschichte legen. Daher lässt sich zum Beispiel die Rauchentwöhnung relativ klar auf 2-3 Sitzungen eingrenzen.

Hypnose

Bin ich hypnotisierbar?

Im Grunde ist jeder Mensch hypnotisierbar, wenn er sich auf die Hypnose einlässt und sich nicht dagegen wehrt. Der erfahrene Hypnotiseur verfügt über ein breites Repertoire an Hypnoseeinleitungen und kann nach Bedarf auf verschiedene Techniken zurückgreifen, die am besten zu seinem Klienten passen. Es gibt allerdings einige Kontraindikationen wie Migräne, die eine hypnotische Trance erschweren. Auch Ibuprofen und viel Kaffee erschweren unnötig den Weg in den gewünschten Trance-Zustand.

Bin ich in Hypnose bewusstlos?

Nein. Dieser Irrglaube ist weit verbreitet und falsch. In Hypnose findet kein Kontrollverlust statt – vielmehr wird die Kontrolle erweitert!

Was erstmal furchtbar philosophisch klingt, ist aber vollkommen einleuchtend. Mit Hilfe der Hypnose erlangen Sie Zugriff auf Informationen in Ihrem Unterbewusstsein, Kontrolle über Verhaltensweisen und sogar Körperfunktionen.

Während der Hypnose nehmen Sie, abhängig vom Ziel der Sitzung, entweder interaktiv am Gespräch teil, lauschen entspannt meiner Stimme, nehmen mal ein paar Minuten nichts von außen wahr oder…. schlafen ein! Und genauso, wie Sie nachts aufwachen, wenn der Feuermelder losgeht oder draußen ein Sturm gegen die Scheibe peitscht, wachen Sie auch sofort wieder auf, wenn ich mit den Fingern schnippe oder meine Stimme anhebe.

Muss ich an Hypnose glauben, damit sie wirkt?

Ja und nein. Wichtig ist, dass Sie sich nicht wehren, in eine Trance zu gehen und die Hypnose wirken zu lassen. Wenn Sie Hypnose für Hokuspokus halten, ist das Risiko deshalb groß, dass sie nicht funktioniert. Wenn Sie skeptisch sind, aber sich ganz darauf einlassen, werden Sie höchstwahrscheinlich die positiven Effekte der Hypnose zu spüren bekommen. Aus Erfahrung kann ich Ihnen empfehlen, sich im Internet über die wissenschaftlichen Fakten zur Hypnose zu informieren.

Muss man jedes Problem an der Wurzel auflösen?

Ich sage: Nein, muss man nicht.

Die Hypnoanalyse (oder auch Regression) ist ein wertvolles Werkzeug, mit dem man Ursachen aufdecken und so verändern kann, dass sie sich nicht mehr negativ auf das heutige Verhalten oder Gefühlsleben auswirken. Oft heißt es, man müsse den so genannten ISE (Initial Sensitizing Event = erstes auslösendes Ereignis) finden, um ein aktuelles Problem zu bearbeiten. Diese Ansicht wird von einer großen Hypnoseschule vertreten und wirkt oft geradezu militant. In der Praxis erweist sich der Weg zu diesem Punkt oft als zeitaufwendig und schwierig.

Eine modernere und weniger verbissene Sichtweise ist die, dass alle Ereignisse, in denen ein Problem aufgetreten ist, ein Konstrukt ergeben. Um dieses zu Fall zu bringen, braucht es nicht unbedingt den initialen Auslöser. Vielmehr werden einzelne Ereignisse bearbeitet, um das Problem nachhaltig aufzulösen.

Die klassische Suggestionshypnose dagegen wird von den Verfechtern der Regression oft belächelt. Dabei wurden unter dieser Hypnose schon vor 4000 Jahren Operationen durchgeführt – heute findet sie ihren Weg wieder vermehrt in Operationssäle und Zahnarztpraxen. Warum? Weil sie funktioniert. Und glücklicherweise gibt es auch solche Hypnoseschulen, die dieses älteste und bewährteste Werkzeug aus Überzeugung lehren.

Sie können sich darauf verlassen, dass wir die für Sie am besten geeignete Methode finden.

Wann merke ich, dass die Hypnose wirkt?

Auch das ist individuell sehr unterschiedlich.

Häufig, aber auch nicht immer, spüren Klienten, dass sie in den ersten drei Nächten mehr oder anders träumen. Das kann ein Zeichen sein, dass ein Prozess in Gang gesetzt wurde.

Manche Menschen spüren bereits nach einer Nacht eine Verbesserung ihrer „Symptome“, manche erst nach der dritten Nacht nach einer Hypnose. Dann gibt es diejenigen, wo sich erst nach mehreren Sitzungen plötzlich etwas bewegt.

Und dann kommt es themenbedingt auch häufig vor, dass Menschen gar keine Veränderung bemerken, weil sie seit der Hypnose keiner belastenden Situation mehr ausgesetzt waren.

Ebenso häufig passiert es, dass Menschen eine Veränderung erst durch Rückmeldungen von Freunden oder Kollegen bemerken:

  • „Du bist aber schlank geworden – hast du abgenommen?“
  • „Du bist in letzter Zeit so gelassen – so kennt man dich ja gar nicht!“
  • „So redselig habe ich dich ja schon lange nicht mehr erlebt!“

 

Warum gibt es so viele Kontraindikationen?

Bei einer Hypnosesitzung werden Sie in eine leichte, mittlere oder tiefe Trance eingeleitet. Damit dies funktioniert, muss sichergestellt sein, dass Sie keine psychischen Erkrankungen haben und / oder Medikamente einnehmen, die eine Trance erschweren oder verhindern.

Bei manchen (psychischen) Erkrankungen ist eine Hypnose allerdings auch absolut kontraproduktiv und darf auf keinen Fall durchgeführt werden.

Warum werde ich in Hypnose geduzt?

Stellen Sie sich das Unterbewusstsein wie ein kleines Kind vor. Um mit ihm zu kommunizieren, passen die meisten Hypnotiseure während der Hypnose ihre Sprache an. Dazu gehört das Duzen des Klienten, aber auch der ein oder andere flappsige Ausdruck und die Stimmlage. Vor und nach der Hypnose gilt dies jedoch nicht. Es sei dazu gesagt, dass einige Hypnotiseure ihre Klienten auch während der Hypnose siezen, weil sie andere Erfahrungen gemacht haben.

Welche Vorerfahrungen sind für die Hypnose hilfreich?

Erfahrungen mit Autogenem Training, Meditation oder auch Yoga können für die Hypnose von Vorteil sein. All diese Techniken führen über verschiedene Wege in eine Trance. Wenn Sie eine dieser Methoden praktizieren, kennt Ihr Unterbewusstsein bereits, wie sich eine Trance anfühlt und was es dazu braucht.

Wie fühlt sich Hypnose an?

Auf jeden Fall anders, als Sie es wahrscheinlich erwarten.

Manche Menschen fühlen sich ganz leicht, manche ganz schwer und andere wiederum fühlen sich so, als hätten sie einfach nur die Augen geschlossen.

Übrigens: Hypnose ist nicht gleichzusetzen mit Entspannung. Manche Techniken sind sogar sehr aufwühlend für den Klienten. Auch wenn emotionale Abreaktionen auftreten, Sie mit mir sprechen oder gar gestikulieren – Sie sind dennoch in einer hypnotischen Trance.