Hypnose bei Ängsten in Frankfurt

Weit verbreitet und belastend: Angsterkrankungen

Angsterkrankungen stellen für viele Betroffene eine große Belastung dar. Mit der Hypnose steht jedoch eine Behandlungsmethode zur Verfügung, die in nur wenigen Sitzungen zur Besserung der typischen Angstsymptomatik führen kann.

Anzahl Sitzungenca. 3-5
Dauer einer Sitzung60-90 Minuten
Kosten pro Sitzungsiehe Kosten
Ziele der AnwendungBlockaden und Ursachen auflösen, Sicherheitsgefühl stärken und verankern
Zusätzliche Kontraindikationenkeine weiteren
Eine Hypnose ersetzt keinen Arztbesuch oder medizinische Hilfsmittel!

Ängste gehören neben Depressionen zu den verbreitetsten Problemen, die in psychotherapeutischen Einrichtungen behandelt werden. Typischerweise gehen diese Angststörungen mit dem Gefühl eines Verlusts von Geborgenheit oder Sicherheit einher. Die meisten von Ängsten betroffenen Menschen leiden zudem unter einem geringen Selbstwertgefühl. Studien, in denen Menschen zwischen 18 und 65 Jahren befragt wurden, litten im Zeitrahmen eines Jahres zu etwa 14 Prozent unter klinischen Angsterkrankungen, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Die häufigsten Angsterkrankungen in der Gesamtbevölkerung stellen dabei die sozialen und die spezifischen Phobien dar.

Wie sehr diese das Leben der Patienten beeinträchtigen können, erkennt man an deren Auswirkungen auf das Verhalten: Angstpatienten richten oft ihr komplettes Leben nach ihren Phobien aus, beschäftigen sich intensiv damit und versuchen stets, angstauslösende Situationen zu umgehen. Häufig münden diese Ängste im weiteren Verlauf in schwerwiegenden Panikattacken.

Das ausgeprägte Vermeidungsverhalten führt meistens auch zu Problemen im Privatleben oder im Arbeitsalltag. Deutlich wird dies am Beispiel der Agoraphobie (Platzangst) oder der Sozialphobie, bei denen es fast immer zu einer soziale Isolation kommt, die kaum noch Raum für individuelle Wünsche und Ziele lässt.

Doch auch auf körperlicher Ebene machen sich Angsterkrankungen wie eine Höhenangst deutlich bemerkbar: Es kommt zu physischen Symptomen, die als Alarmreaktionen des Nervensystems zu verstehen sind. Hierzu zählen unter anderem Schweißausbrüche, Herzrasen, eine beschleunigte Atmung und Zittern. Bleiben diese Angststörungen unbehandelt, manifestieren sich oftmals weitere Ängste.

Die meisten Menschen sehen jedoch ein, dass Handlungsbedarf besteht, wenn die Beeinträchtigungen größer werden.

Hypnose kommt u.a. bei folgenden Ängsten zur Anwendung

Die auflösende Hypnose bei Ängsten: Blockaden in wenigen Sitzungen lösen

Wer sich zu einer Behandlung der Angst entschließt, hat bereits einen großen Schritt Richtung Heilung getan. Dabei muss jedoch verstanden werden, dass Angst eine Emotion ist, die nicht ausschließlich auf der Ebene des Verstandes therapiert werden kann.

Sie hat ihren Ursprung in unserem Unterbewusstsein, beispielsweise in früheren emotionalen Belastungen oder ungelösten Konflikten. Das macht es zu einer Herausforderung, sie aufzudecken, zu verarbeiten und schließlich zu heilen.

Eine Lösung hierfür, auf die ich in der Praxis setze, ist die aufdeckende oder auflösende Hypnoanalyse bei Ängsten. Diese hat sich neben anderen Methoden bei der Behandlung von Ängsten bewährt.

Diese aufdeckende Hypnose hat das Ziel, bisher unbewältigte Blockaden aufzuspüren und zu verarbeiten und somit Ängste zu lösen.

All dies findet im Rahmen analytischer Gespräche in einer hypnotischen Trance statt. Hierdurch werden Informationen und Gefühle aus dem Unterbewusstsein zugänglicher. Phobien, die durch traumatische Erlebnisse oder Blockaden hervorgerufen wurden, können durch freie oder angeleitete Assoziationen innerhalb der interaktiv gestalteten Hypnosetherapie aufgedeckt werden.

Der Vorteil der Hypnoanalyse liegt aber nicht nur in der Aufspürung der Ursachen und Wirkungsmechanismen hinter einer Angststörung oder der Ermittlung möglicher Lösungswege – aufgrund ihrer Effizienz können selbst komplexe Probleme häufig in nur wenigen Sitzungen therapiert werden. Aufgestaute Energien werden nicht selten in kurzer Zeit aufgelöst.

Ablauf der auflösenden Therapie bei Ängsten

Die Angsttherapie mittels Hypnoanalyse beginne ich in meiner Praxis stets mit einem Vorgespräch, der sogenannten Anamnese. In dieser ersten Sitzung unterhalte ich mich mit den Patienten über ihre Ziele und Wünsche und fassen eine erste Zielplanung ins Auge. Wir sprechen über Erwartungen, die Eignung dieser Therapieform für den individuellen Menschen. Auch für aufkommende Fragen und Sorgen nehme ich mir Zeit.

Nach dem Anamnesegespräch erfolgt dann eine Einstimmung des Unterbewusstseins auf die Hypnose. Dieses soll zur Verarbeitung wichtiger Punkte angeregt werden und Freiraum für die weitere Arbeit schaffen. In den Folgesitzungen wird dann die Angst bearbeitet, wobei man sich u.a. bewährte Methoden aus der Verhaltenstherapie, wie z.B. die Konfrontation mit einem angstauslösenden Reiz (in Gedanken), zunutze macht. Diese führt in der Hypnose häufig zu einer Abreaktion und/oder bietet Zugang zum ursprünglichen Auslöser dieser Angst.

Langzeiterfolg und Kombination mit anderen Therapien

In der Regel sind etwa drei bis fünf Sitzungen nötig, um eine Angstsymptomatik mithilfe der Hypnoanalyse zu behandeln – der genaue Umfang ist stets vom Typ der Angst, deren Ausprägung und der individuellen Situation abhängig. Die drei Monate, die auf die letzte Sitzung folgen, werden als Nachwirkzeit bezeichnet. In dieser Zeitspanne erfolgt eine Stabilisierung des in den Sitzungen erreichten Erfolges. Die langfristige Wirkung sollte sich hier bemerkbar machen.

Die auflösende Hypnose stellt also eine Therapieform dar, die sowohl mit ihrer Tiefenwirksamkeit als auch mit ihrer Breitenwirksamkeit unterschiedliche Ängste mitsamt ihrer Ursachen lösen kann. Dabei stellt sie für den Patienten meist eine intensive Erfahrung dar. Erste Erfolge zeigen sich im Rahmen einer Hypnosetherapie meist schneller als beispielsweise bei einer Verhaltenstherapie.

Die aufdeckende Hypnose kann auch in Kombination mit weiteren Therapie- und Coachingmethoden angewendet werden, beispielsweise mit der EMDR-Therapie, die in der Psychotraumatherapie Anwendung findet. Denn wenn es darum geht, einen Auslöser "unschädlich" zu machen, zeigt EMDR in der Regel schnelle und spürbare Erfolge.

Quellen für Statistiken:

http://www.gbe-bund.de/gbe10/abrechnung.prc_abr_test_logon?p_uid=gast&p_aid=0&p_knoten=FID&p_sprache=D&p_suchstring=9043
http://www.panikattacken.at/angst-daten/angst-daten.htm