Hypnose bei Platzangst in Frankfurt

Hypnose bei Platzangst in Frankfurt

Wer in beengenden Situationen oder bei weiten Flächen und Menschenansammlungen (zum Beispiel Samstags auf der Frankfurter Zeil) Angstzustände oder Panikattacken bekommt, leidet unter Platzangst. Diese Angst kann in zweierlei Arten ausgeprägt sein (Klaustrophobie oder Agoraphobie), doch in beiden Fällen gibt es Grund zur Hoffnung: Eine auflösende Hypnotherapie führt in der Regel zu einer schnellen und dauerhaften Linderung der Symptome. Wer sich das Problem eingesteht, ist bereits auf einem guten Weg zur Besserung.

Anzahl Sitzungenab 3 Sitzungen
Dauer einer Sitzung60-90 Minuten
Kosten pro Sitzungsiehe Kosten
Ziele der AnwendungBlockaden und Ursachen auflösen, Sicherheitsgefühl stärken und verankern
Zusätzliche Kontraindikationenkeine weiteren
Eine Hypnose ersetzt keinen Arztbesuch oder medizinische Hilfsmittel!

Klaustrophobie oder Agoraphobie?

Menschen, die unter einer Klaustrophobie leiden, kennen diese umgangssprachlich als „Platzangst“. Tatsächlich passt der Begriff „Platzangst“ wörtlich aber eher zu einer anderen Angststörung: der Agoraphobie. Diese beiden Phobien haben Gemeinsamkeiten und unterscheiden sich dennoch im Kern deutlich.

Einige Menschen verspüren große Angst vor engen Räumen, beispielsweise vor Höhlen, Fahrstühlen, verschlossenen Zimmern oder überfüllten Zügen. In dem Fall spricht man von Klaustrophobie, Angst vor Enge oder Raumangst. Auch medizinische Untersuchungen wie das MRT bereiten dann Angstzustände.

Die andere Ausprägung der Platzangst bezeichnen Fachleute als Agoraphobie. Der Begriff leitet sich aus dem griechischen „Agora“ ab und bedeutet „Marktplatz“. Dahinter steckt die Angst vor weiten, öffentlichen Plätzen und Flächen sowie vor Menschenmengen. Menschen mit dieser Angststörung reisen auch nicht alleine, gehen irgendwann nicht mehr alleine einkaufen und ziehen sich häufig ganz zurück.

Während die Klaustrophobie (Angst vor engen Räumen) zu den spezifischen Phobien zählt, hat die Agoraphobie im ICD-10 einen eigenen Diagnoseschlüssel (F40.0). Dies liegt mitunter daran, dass die Agoraphobie mit einer Panikstörung einhergehen und für Betroffene häufig schwere soziale Konsequenzen und andere psychische Krankheiten wie Depressionen zur Folge haben kann.

Hinter diesen Formen der Platzangst steckt meist das Gefühl, alleine zu sein, im Notfall keine Hilfe zu erhalten, der Situation ausgeliefert zu sein oder keine Fluchtmöglichkeit zu haben.

Platzangst: Ursachen und Symptome

Damit einher geht oft die Angst vor Kontrollverlust, die sich auch in anderen Lebensbereichen zeigen kann. Typische körperliche Symptome der Angststörung sind Panikattacken, Herzrasen, Zittern, Schwindel, Schwitzen (Schweißausbrüche) und Atemnot oder -beschwerden.

Auch Missempfindungen wie Unwirklichkeitsgefühle, Kribbeln oder Taubheitsgefühle kommen in der Symptomatik dieser Phobie vor.

Wie bei allen Ängsten, Phobien und bei Panik führen die unangenehm erlebten Symptome zu einem Vermeidungsverhalten. Agoraphobiker meiden öffentliche Plätze. Klaustrophobiker nehmen die Treppe statt den Fahrstuhl, vermeiden enge Busse und Bahnen und richten so ihr Leben nach den möglichen Angstauslösern aus. Bei der Agoraphobie kann die Furcht vor Panikattacken so groß werden, dass die Betroffenen sich zurückziehen und eine Depression entwickeln.

Die Ursache für Platzangst liegt meist in einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Häufig haben Betroffene in ihrer Vergangenheit belastende Erfahrungen gemacht. Dazu gehören Trennungen, Verluste, Unfälle oder Erkrankungen. Viele Patienten haben auch ängstliche Vorbilder erlebt, wodurch diese Ängste sich auf sie selbst übertragen haben. Oder sie haben nicht gelernt, mit Konflikten und schwierigen Situationen umzugehen. Wenn mehrere dieser Faktoren zusammentreffen, kommt es häufig zu einer Angsterkrankung wie Platzangst bzw. Klaustrophobie.

Hypnoterapie bei Platzangst

Platzangst in Form von Klaustrophobie und Agoraphobie ist therapierbar. Der erste Schritt Richtung Genesung ist die Ergründung der Ursachen. Auch können in der Therapie der Klaustrophobie oder Agoraphobie Bewältigungsstrategien erarbeitet werden.

Um die Agoraphobie oder Klaustrophobie effizient und nachhaltig zu behandeln, ist es hilfreich, den Zugang zum Unterbewusstsein zu nutzen.

Durch Hypnose erreichen Patienten / Klienten einen Zustand, in dem sie die belastende Situation besser realisieren und beurteilen können. Gefühle, die bei der gedanklichen Wahrnehmung angstauslösender Reize auftreten, führen bei Betroffenen zu einer Abreaktion, die oft als deutlich erleichternd wahrgenommen wird. Gleichzeitig kann in der Behandlung mittels Hypnosetherapie das Angstgefühl als Wegweiser zum Auslöser der Angst genutzt werden. Dieser kann mithilfe verschiedener hypnotischer Werkzeuge oder EMDR dann bearbeitet und neu bewertet werden.

In der Regel ist die Klaustrophobie besser und schneller therapierbar. Klaustrophobiker schaffen es oft, lange und unbemerkt enge Räume und Orte zu meiden und führen dennoch ein ganz normales Leben – wenngleich mit Einschränkungen.

Übrigens: In der Verhaltenstherapie werden Klaustrophobie und Agoraphobie, wie auch andere Ängste, durch schrittweises oder unmittelbares Heranführen an die angstauslösende Situation behandelt. Daher wird dieses Verfahren auch als Konfrontationstherapie bezeichnet. In der Hypnosetherapie nutzen Therapeuten das Phänomen, dass die gedankliche Wahrnehmung intensiver wahrgenommen wird und so eine reale Konfrontation mit der Angst nicht nötig ist.