Hypnose bei Höhenangst in Frankfurt

Hypnose bei Höhenangst in Frankfurt

Die Angst vor Höhen ist aus biologischer Sicht ganz normal und stellt einen Schutzmechanismus dar. Bei manchen Menschen ist sie allerdings so stark ausgeprägt, dass sie sich in ihrem normalen Leben eingeschränkt fühlen – Psychologen sprechen von einer Akrophobie oder Höhenangst.

Aber: Die Akrophobie gehört zu den Ängsten mit der größten Erfolgsaussicht bei geeigneter Therapie. Eine Option, die hier besonders hilfreich sein kann, ist die auflösende Hypnose.

Anzahl Sitzungenca. 3-5
Dauer einer Sitzung60-90 Minuten
Kosten pro Sitzungsiehe Kosten
Ziele der AnwendungBlockaden und Ursachen auflösen, Sicherheitsgefühl stärken und verankern
Zusätzliche Kontraindikationenkeine weiteren
Eine Hypnose ersetzt keinen Arztbesuch oder medizinische Hilfsmittel!

Höhenangst und Höhenschwindel

Wer unter einer ausgeprägten Höhenangst leidet, verspürt verstärkte Symptome bei Aktivitäten, die für andere Menschen ganz gewöhnlich sind: beim Besteigen eines Balkons, beim Treppensteigen, beim Ausblick von einem Hochhaus oder beim Heraufklettern einer Leiter etwa. Noch größere Höhen wie Türme, Gondeln, Flugzeuge oder Hängebrücken stellen in dem Fall ein schier unüberwindbares Hindernis dar. Es kommt allerdings auch Folgendes vor: Patienten verspüren nur vor bestimmten Situationen Angst, die mit Höhen verbunden sind – und bei anderen wiederum nicht.

Diese Angst ist in der Regel mit einem panischen Verhalten verbunden, wenn eine entsprechende Situation aufgesucht wird. Bei vielen Betroffenen kommt es beim bloßen Gedanken an schwindelerregende Höhen zu Symptomen. Zu den häufigsten Anzeichen gehören Herzrasen, eine erschwerte Atmung, eine steigende Körpertemperatur, Zittern, Schwindel, Übelkeit und Ohnmacht. Abzugrenzen ist die Höhenangst vom sogenannten Höhenschwindel. Dieser entsteht bei vielen Menschen zunächst, wenn sie sich in großer Höhe befinden. Dieser Schwindel verschwindet in der Regel allerdings binnen kurzer Zeit, da die Sinne und das Gehirn sich an den neuen Zustand gewöhnen. Passiert dies nicht, kann aus dieser Situation auch eine ausgeprägte Akrophobie entstehen.

Eine mögliche Ursache ist, dass Betroffene Angst haben, entgegen ihrem Willen zu fallen – weil sie im richtigen Leben ebenfalls das Gefühl haben, die Kontrolle zu verlieren.

Therapien bei Höhenangst

Wer denkt, er wird durch seine Akrophobie niemals in den Urlaub fliegen, den Eiffelturm besteigen oder auch nur eine Lampe selbst auswechseln können, irrt sich: Es gibt viele Therapieformen, die eine deutliche Besserung bringen oder die Höhenangst ganz vertreiben können. Eine davon ist die klassische Verhaltenstherapie. Der Patient muss sich hier aktiv in die angstauslösenden Situationen hineinbegeben, um zu lernen, dass nichts Schlimmes zu befürchten ist. Das kann „in sensu“ (sinngemäß: in Gedanken) oder „in vivo“ (sinngemäß: in Wirklichkeit), in direkter Konfrontation oder durch ein langsames Herantasten geschehen.

Auch in der Hypnosetherapie spielt die Konfrontation mit dem angstauslösenden Reiz eine wichtige Rolle. Durch den herbeigeführten Trance-Zustand kann diese gedankliche und bildliche Konfrontation intensiver wahrgenommen werden. Oft folgt eine emotionale Abreaktion, die bereits eine große Erleichterung für den Patienten bringt. Gleichzeitig öffnet die Trance den Zugang zum Unterbewusstsein und die erlebte Emotion kann als Brücke zum Auslöser genutzt werden. Ist dieser gefunden, kann er mithilfe verschiedener Techniken neu bewertet werden.

Durch den Zugang zum Unterbewusstsein ist die Hypnosetherapie oft effizienter als eine Verhaltenstherapie.